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Stefan Tröger, Praktikant bei VDI in Zoetermeer – HRM@WORK

Die Niederlande – ein Land der Gegensätze
Zunächst und vor allem: das Praktikum in den Niederlanden war auf jeden Fall eine gute Entscheidung. Die Menschen hier sind freundlicher, und man wird besser betreut/gecoacht als in anderen Ländern, in denen ich ein Praktikum absolviert habe. Gespräche mit Freunden und Fremden finden in einer offenen und gemütlichen Atmosphäre statt. Andere Aspekte, die mich stark beeindruckt haben, sind die langen und geraden Radwege sowie die Landschaft, vor allem am Meer. Es gab auch Gegensätze. Das enorme Verkehrsaufkommen jeden Tag sowie die im Verhältnis frühen Ladenschlusszeiten der meisten Geschäfte waren Dinge, an die ich mich gewöhnen musste. Die Vorteile wiegen jedoch die Nachteile auf, die Niederlande waren eine positive Erfahrung.

Praktikum bei Van Dorp Installaties.
Mein Praktikum bei der Van Dorp Installaties Zoetermeer BV entsprach vollständig meinen Erwartungen und war ideal. Erstens konnte ich bei den meisten Projekten selbständig arbeiten, und die Kollegen waren jederzeit bereit bei Unklarheiten meine Fragen zu beantworten. Zweitens war es gut für meine Sprachkenntnisse. Nach der dritten Woche hörten alle auf Englisch zu sprechen und wechselten auf Niederländisch – von da an habe ich die Sprache erst richtig gelernt.

Daneben waren die gesamten 5 Monate sehr vielseitig aufgrund der verschiedenen Aufgaben, zum Beispiel AutoCAD Zeichnungen, Berechnungen, Baustellenbesuche, Besprechungen mit Architekten und vieles mehr. Diese Erfahrung und die Tatsache, dass meine Arbeit mir Spaß machte, ließen die Zeit schnell vergehen. Die Leute bei Van Dorp Installaties waren freundlich, und die Wertschätzung und Achtung waren ein zusätzlicher Ansporn, mich in die mir zugewiesenen Projekte einzubringen.

Unterbringung in Alphen aan den Rijn.
Unsere Wohnung war recht klein, aber komfortabel. Ich wohnte in einem Studio in Alphen aan den Rijn, gemeinsam mit einem anderen Studenten derselben Studienrichtung. Wir kannten uns bereits, und das vereinfachte das Zusammenwohnen.

Öffentlicher Nahverkehr Alphen - Zoetermeer.
Das Pendeln war schwierig. Ich habe selber kein Auto und war dadurch gezwungen, die öffentlichen Verkehrsmittel zu nutzen. Das kostete mich täglich, von Alphen nach Zoetermeer und zurück, über dreieinhalb Stunden. Die Unterbringung war gut – im Zentrum von Alphen. Alphen ist sehr schön, vor allem im östlichen Teil und den Wohnvierteln. Der Hoogvliet-Supermarkt und das Kino waren nur 5 Minuten Fußweg entfernt. Der Vermieter übernahm das Waschen unserer Sachen, und das lief reibungslos.

HRM@WORK
Die Betreuung seitens HRM@WORK war im Rückblick betrachtet sehr gut. Sie haben alles organisiert, mich aber nicht „in Watte gepackt“. Anfangs verstand ich das nicht, aber sie haben mir geholfen möglichst schnell selbständig in den Niederlanden zurecht zu kommen. Und das hat funktioniert.

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